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Konjugierter Wärmefluss

Was versteht man unter Konjugierter Wärmefluss?

Der Begriff "Konjugierter Wärmefluss" bezieht sich auf die gleichzeitige Betrachtung und Simulation von Wärmeübertragungsprozessen in Festkörpern und angrenzenden Fluiden. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Wärmeleitung im Festkörper und Wärmekonvektion im Fluid berücksichtigt, um ein ganzheitliches Verständnis des Wärmetransports zu erhalten.

Typische Softwarefunktionen im Bereich "Konjugierter Wärmefluss":

  1. Gekoppelte Simulation: Simultane Berechnung von Wärmeleitung und Fluidströmung.
  2. Netzgenerierung: Erstellung geeigneter Berechnungsgitter für Festkörper und Fluid.
  3. Materialparametrisierung: Definition thermophysikalischer Eigenschaften für Festkörper und Fluide.
  4. Randbedingungsdefinition: Festlegung von Temperatur-, Druck- und Geschwindigkeitsrandbedingungen.
  5. Iterative Lösungsverfahren: Anwendung numerischer Methoden zur Konvergenz der gekoppelten Gleichungen.
  6. Visualisierung: Darstellung von Temperatur- und Strömungsfeldern in Festkörpern und Fluiden.

Beispiele für "Konjugierter Wärmefluss":

  1. Wärmeübertragung in Kühlkanälen von Turbinenschaufeln.
  2. Thermisches Management von elektronischen Bauteilen.
  3. Optimierung von Wärmetauschern in industriellen Anlagen.
  4. Analyse der Wärmeverteilung in Brennkammern.
  5. Simulation von Kühlsystemen in Rechenzentren.
  6. Untersuchung der Wärmeabfuhr bei Solarpanelen.

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Die Funktion / Das Modul Konjugierter Wärmefluss gehört zu:

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